Kolumne
Bewegung ist toll! Über die artgerechte Haltung von Hund und Mann
21.11.09
Oft macht sich die beste Ehefrau von allen darüber lustig, wenn ich mir wieder meine Laufschuhe anziehe oder mein Rennrad für eine kleine Runde fertig mache. Manchmal wirft sie mir sogar vor, ich sei sportsüchtig. Das ist fies, gemein und ungerecht. Gerade sie als Hundeexpertin sollte es besser wissen. Schließlich ist es bei mir genauso wie bei Murphy, unserem Labradormischling. Wir brauchen einfach unseren Auslauf, und zwar am besten täglich. Wenn wir den nicht bekommen, werden wir missmutig, übellaunig und gehen jedem Menschen in unsere Umgebung auf die Nerven.
Das ist etwas, was man als Frau einfach wissen und recherchieren muss, bevor man sich so was anschafft. Also Hund oder Mann oder beides. Handelt es sich um ein Exemplar, das am liebsten den ganzen Tag auf dem Sofa oder dem Kissen verbringt und vor sich hin träumt, oder ist es eins von der Sorte Action und Bewegung?
Was Frauchen auf keinen Fall tun sollte: versuchen, Hund oder Mann zu ändern. Das geht mit Sicherheit in die Hose. Das Stichwort lautet „artgerechte Haltung“. Mag sein, dass sich nach der Anschaffung herausstellt, dass Frauchen doch lieber eins von dem Faulpelzen hätte. Aber mit diesem Fehlkauf muss Frauchen jetzt leben.
Über den Autor: Damian Sicking interessierte sich nicht besonders für Hunde - bis mit der Gattin auch ein gewisser "Murphy" bei ihm einzog. Für uns beschreibt der Journalist nun, wie ein Labrador-Mischling die Ansichten und das Leben eines ehemaligen Hundeignoranten verändern kann.









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