Filmtiertrainer

Hinter den Tricks der tierischen Filmstars von Kommissar Rex bis Willy Wuff steckt die Arbeit eines professionellen Filmtiertrainers. Mehr über den Beruf des Filmtrainers erfahren Sie hier.

Berufsbild

Halbe Sachen gibt es nicht - der Filmtiertrainer muss sich seinem Beruf ganz und gar widmen. Nur durch den dauerhaften und intensiven Kontakt zu seinen "Schauspielern" kann er eine innige und vertrauensvolle Beziehung zum Tier aufbauen. Die ist absolut notwendig, denn das Tier soll den gleichen Trick auch zum siebten Mal freudig präsentieren. Aber außer Kreativität, großem Fachwissen und einem Händchen für Tiere ist auch kaufmännisches Denken nötig.
Und um tatsächlich von dieser Arbeit leben zu können sind Kontakte zur Filmbranche unerlässlich. Ein normaler Drehtag bringt 300 - 400 Euro ein. Gute renommierte Trainer erhalten Gagen ab 800 Euro pro Drehtag. Der Markt für Filmtiertrainer ist ausgesprochen klein und nur die Besten können davon leben.

Ausbildung

Es gibt keine offizielle Ausbildung. Wer Filmtiertrainer werden will, sollte zuvor eine Ausbildung als Tierpfleger, Tierarzthelfer, Pferdewirt oder ähnliches absolvieren. Der Tiertrainer Joe Bodemann bildet übrigens auch Tierpfleger aus, aber auf einen Ausbildungsplatz kommen rund 500 Bewerbungen.

Voraussetzungen

Neben dem Know-how rund ums Tier, braucht der Tiertrainer auch das Wissen, wie Filme gemacht werden. Ein echter Profi kann den Filmleuten schon beim Lesen des Drehbuchs sagen, welche Szenen machbar sind und welche nicht. Wer mit exotischen Tieren arbeitet, muss sich auch mit Artenschutzbestimmungen auskennen.

Besonderheiten

Neben den Filmtiertrainern gibt es auch Agenturen, die tierische Showtalente in ihre Karteien aufnehmen und für Werbe- und Filmaufnahmen vermitteln.

Adressen

Deutschland
Ingeborgs Animals:
http://www.film-tiere.de

Walter Simbeck
Internet: http://www.filmtiere-simbeck.de

Renate Hiltl (Renates Film-Tier-Ranch)
Internet: http://www.filmtierranch.de

Joe Bodemann
Internet: http://www.joebodemann.de