
Vet-Pet-Service
Die Geschäftsidee: Produkte rund ums Tier von Tierärzten getestet, bei Tierärzten verkauft, stammt von Horst Feichter aus Kärnten.
Berufsbild
Rund 150 Gebrauchsgegenstände vor allem für die Tierpflege, aber auch Tierspielzeug bietet er mittlerweile an. Entscheidend für seinen Geschäftserfolg ist, dass er Produktlücken füllt, die ihm von befreundeten Tierärzten und Tierkliniken aufgezeigt werden. So ließ er beispielsweise einen praktischen sterilen Bauchverband entwickeln, den es vorher noch nicht gab. Zu Beginn bot Feichter seine Artikel in Katalogen an. Später erfand er für den Direktverkauf die Vet-Pet-Boutique: einheitliche Vitrinen, die in jedes Wartezimmer passen. Den Tierärzten entstehen weder Risiken noch Kosten. Das Geschäft floriert - in Österreich steht in bereits drei Viertel aller Kleintierpraxen eine Vet-Pet-Boutique. Allerdings ist die Umsetzung der Idee mit hohen Kosten verbunden. So verschlang der erste Katalog 150.000 Mark (umgerechnet rund 76.694 Euro) , der zweite 300.000 Mark (rund 153.388 Euro) an Herstellungskosten. Die Entwicklungskosten für einen neuen Artikel betragen rund 36.000 Euro.
Ausbildung
Empfehlenswert eine kaufmännische oder betriebswirtschaftliche Ausbildung. Voraussetzungen Wer eine neue Geschäftsidee verwirklichen will, sollte einen Riecher für Marktlücken, Risikobereitschaft, Verkaufstalent, gepaart mit nüchternem Geschäftssinn und genügend Startkapital haben.
Besonderheiten
Der Profi-Tipp von Horst Feichter: "Konkurrenz? Die scheuen wir nicht. Wir sind die einzigen, die diesen Service anbieten, und haben so viele eigene patentierte Produkte, das kann jemand gar nicht so leicht nachmachen."
Adressen
Unternehmensgründer wenden sich am besten an Berater, die Analysen und Prognosen für den jeweils gewählten Markt erstellen. Die zuständige Industrie- und Handelskammer (IHK) des Wohnortes kann Adressen vermitteln. Die IHK bietet auch selbst Informationen für Existenzgründer an. Sie berät auch über staatliche Zuschüsse und Kredite.







