Personal Trainer: Coaching für Hunde

Wenn es zwischen Hund und Halter nicht stimmt, kann ein Personal Trainer weiterhelfen. Er analysiert die individuelle Situation und beschert dem Mensch zahlreiche Aha!-Erlebnisse.

Einzelunterricht immer beliebter

In Hundeschulen und auf Vereinsplätzen können die Leiter der einzelnen Klassen nicht immer auf die individuellen Probleme der Hunde und Nöte ihrer Besitzer eingehen. Diese Lücke füllen die "Personal Trainer", die sich Hund und Mensch in Einzelstunden vornehmen.  Manche Hundehalter wollen sich einfach den Luxus der Einzelbetreuung leisten, andere sehen diese Stunden als sinnvolle Ergänzung zum Einzelunterricht. Am häufigsten werden die Experten aber gerufen, weil es zwischen Hund und Halter nicht mehr stimmt.

Experten sind ihren Preis wert

Ein professioneller Hundetrainer, häufig ausgebildeter Tierpsychologe, ist nicht billig, aber eine sinnvolle Investition. Denn wer nach zehn Stunden aktiven Unterrichts in einer Hundeschule oder auf einem Hundeplatz immer noch ähnliche Probleme hat wie vor Unterrichtsbeginn, kann diese allein nicht mehr lösen. Bevor das Hunde-Mensch-Team dann zwangsläufig auseinander bricht, sind Einzelstunden im eigenen Zuhause und in der gewohnten Umgebung bei alltäglichen (Problem)Situationen die einzige Alternative.

Training in gewohnter Umgebung

Der Personal Trainer wird Sie nicht auf einen Übungsplatz bestellen – jedenfalls nicht in der ersten Stunde – sondern darauf bestehen, Sie zu Hause zu besuchen. Er will sehen, wie Sie und Ihr Hund sich in der natürlichen Umgebung verhalten, ob Sie elementare Fehler im Umgang machen, die Rangordnung nicht geklärt ist etc. Deshalb macht es keinen Sinn, sich beim Besuch des Trainers zu verstellen, z.B. ihn anzulügen oder den Hund nicht auf die Couch zu lassen, um einen besseren Eindruck zu machen.

Legen Sie die Karten auf den Tisch

Präsentieren Sie sich nicht von der besten, sondern von Ihrer normalen Seite, so erkennt der Trainer am schnellsten, was bei Ihnen schief läuft. Natürlich wird er sie nicht alleine lassen, sondern Ihnen erklären, was nicht stimmt und Verbesserungsvorschläge geben. Der nächste Schritt sollte dann ein gemeinsamer Spaziergang sein, denn auch das ist Teil der natürlichen Umgebung. Auch hier wird der Tiertrainer Ihr Zusammenspiel mit dem Hund analysieren, aber auch korrigierend eingreifen und Tipps geben.
Nach dem ersten Treffen mit einem Personal Trainer sollten Sie also zumindest schon eine Kurzanalyse Ihrer Situation und zahlreiche Tipps für den Umgang mit dem Hund und Übungsanleitungen bekommen haben. Wie viele Stunden Sie insgesamt brauchen, hängt von der schwere des Problems und Ihrer Einsatzbereitschaft ab, denn zwischen den Einzelstunden muss natürlich fleißig geübt werden. Das hat der Personal Trainer mit der Hundeschule gemeinsam: Er kann Ihnen nur einen "Fahrplan" für die Erziehung des Hundes mitgeben, abnehmen kann er Sie ihnen leider nicht.
 

Autor: Detlef Schönfelder
tophundeschule.de

Video

17-Die-Hundeerzieher

17-Die-Hundeerzieher