Basenji
| Widerristhöhe: | 40 bis 43 cm |
| Gewicht: | 9 bis 11 kg |
| Alter: | Bis 15 Jahre |
| Ursprungsland: | Zentralafrika |
| Fell: | fein, dünn |
| früher: | Jagdhund, Haus- und Hofhund |
- Bewegungsdrang: hoch
- Erziehungsaufwand: mittel
- Pflegeaufwand: gering
- Zeitaufwand: mittel
- Klassifikation: FCI Gruppe 43, Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 6: Urtyp, ohne Arbeitsprüfung
Der Basenji zählt zu den so genannten „urtümlichen Hunden“ und ist von seiner Bell-Art mit dem Wolf zu vergleichen. Seine genaue Herkunft ist nicht gesichert, doch wird vermutet, dass er vom ägyptischen Tesem abstammt, da er diesem überaus ähnlich sieht. Im Jahr 1870 wurde der Basenji, dessen Name übersetzt soviel bedeutet wie „kleines, wildes Ding aus dem Busch“, durch die Briten in Zentralafrika entdeckt. Als Haushund wurde er dann erst rund 60 Jahre später verwendet.
Allgemeines Erscheinungsbild
Das Fell des Basenji besteht aus sehr feinen und dünnen Haaren, die dicht aneinander liegen. Die Färbung kann von reinem schwarz oder weiß bis hin zu rotbraun sowie einer Mischung aus allen drei Farben reichen. Typisch für die Rute des Basenji: Sie enthält eine weiße Spitze und ist eng aufgedreht. Der Kopf weist zahlreiche Falten sowie Stehohren auf, der Hals ist geschwungen. Der Körperbau des Basenji ist sehr ausgewogen und gut proportioniert.
Verhalten und Charakter
Typisch für den Basenji ist seine extrem große Reinlichkeit. Kaum eine andere Hunderasse ist dermaßen pflegeleicht. Außerdem zeichnet sich der Basenji durch seine hohe Intelligenz und seine gutmütige Art aus. Er bellt zudem kaum, seine Laute gleichen einem monotonen Glucksen oder Heulen. Im Umgang mit Fremden ist der Basenji weniger zutraulich und vielmehr zurückhaltend. Er liebt seine Unabhängigkeit.
Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis
Basenjis brauchen sehr viel Zuwendung und verlangen dem Tierhalter deshalb viel Zeit ab. Die Hunde sind zwar unabhängig, vor allem in städtischen Gegenden müssen entsprechende Bewegungsprogramme aber vorhanden sein, damit sich der Basenji auspowern kann. Hundeerfahrung sollte unbedingt vorhanden sein, wenn man sich einen Basenji zulegt, da diese Hunderasse sehr aktiv und temperamentvoll ist.
Erziehung
Vor Anschaffung des Basenjis sollte man sich zunächst ausführlich informieren, der Hund ist zwar treu und gutmütig, jedoch besitzt er auch sehr viel Temperament, weshalb er nicht immer leicht zu bändigen ist. Auch müssen Besitzer sich gegen die Dickköpfigkeit des Hundes durchsetzen. Eine Erziehung gelingt am besten mit viel Erfahrung, Geduld und einer klar definierten Rangordnung.
Pflege
Der Basenji benötigt sehr wenig Pflege, sein Fell besteht ausschließlich aus kurzen, feinen Haaren. Er gilt als sehr reinlicher Hund.
Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten
Genetische Prädisposition für Magen-Darmerkrankungen, Leisten-und Nabelbruch, Katarakt und Kolobom, Harnwegserkrankungen (Fanconi-Syndrom(in USA 30 bis 50 Prozent der Basenjis).
Hätten Sie's gewusst
Der Basenji bellt so gut wie nie. Alles, was bisweilen von ihm zu hören ist, ist ein japsendes oder jaulendes Geräusch, welches monoton klingt und nur äußerst selten eingesetzt wird.
Petra Vogler erzählt aus 13 Jahren Basenji-Erfahrung:
http://www.oldlegends.de/seite89.html
DER VDH INFORMIERT
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de
VDH-MITGLIEDSVEREINE
1. Basenji Klub Deutschland e.V. Hans-Jürgen Chmielewski
Oberdorfstrasse 56
78224 Singen, Deutschland
Tel.: 0 77 31 94 94 94
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Internet: www.basenji-klub.org
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