Canaan Dog
| Widerristhöhe: | 50 - 60 cm |
| Gewicht: | 18 - 25 kg |
| Alter: | 12 - 13 Jahre |
| Ursprungsland: | Israel |
| Fell: | dicht, kurz bis mittellang |
| früher: | Schutz- und Wachhund |
- Bewegungsdrang: hoch
- Erziehungsaufwand: hoch
- Pflegeaufwand: gering
- Zeitaufwand: hoch
- Klassifikation: FCI Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp. Sektion 6 Urtyp
In ihrer Heimat Afrika und Asien leben Canaan Dogs wildlebend in der Nähe zu menschlichen Siedlungen, sind also so genannte Pariahunde. Diese gehören zur Familie der Spitze, die als älteste Hundefamilie der Welt gilt. Die Anerkennung als Rasse ist auf die Wiener Kynologin Rudophina Menzel zurückzuführen, die sich in den 30er Jahren des vergangenen Jahrhunderts für die Canaan Dogs in deren Heimat engagierte.
Allgemeines Erscheinungsbild
Der Canaan Dog oder auch Kanaan Hund ist mittelgroß und sehr harmonisch gebaut. Sein Körper ist kräftig und quadratisch, die Rasse ähnelt einem Hund vom Wildtypus. Der keilförmige Kopf muss gut proportioniert sein, die leicht schrägen mandelförmigen Augen besitzen eine dunkelbraune Farbe, die relativ kurzen, breiten Stehohren sind seitlich angesetzt. Die buschige Rute wird über dem Rücken gerollt. Das Haarkleid ist dicht, wobei das harsche Deckhaar kurz bis mittellang ist und die dichte Unterwolle anliegt. Von der Farbe her ist sandfarben bis rot-braun, weiß, schwarz oder gefleckt, mit oder ohne Maske zulässig.
Verhalten und Charakter
Wer mit einem Canaan Dog liebäugelt, der muss voraussetzen, dass diese Rasse anders ist als andere, da der Kanaan Hund einfach noch so nah am Wildtier ist. Er ist sehr ortsgebunden und territorial und verfügt über einen ausgeprägten Schutztrieb. Seinem Halter jedoch ist er treu ergeben und daher durchaus leichtführig. Fremden gegenüber ist er äußerst misstrauisch. Der Canaan Dog liebt seine Unabhängigkeit und ist sehr selbständig. Er gilt als lebhaft, intelligent und überaus wachsam, jedoch nicht als aggressiv.
Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis
Der Canaan Dog ist durchaus sportlich und braucht ausreichend Bewegung, so wie andere Rassen auch. Für den Hundesport ist er nur bedingt geeignet. Jedoch freut er sich über eine Aufgabe, zum Beispiel als Wachhund.
Erziehung
Die Erziehung des Canaan Dogs ist eine zweischneidige Sache. Einerseits ist diese Rasse durchaus leichtführig, weil sie ihrem Halter so treu ergeben ist. Auf der anderen Seite muss man den Kanaan Hund erst einmal davon überzeugen, dass es vernünftig ist, etwas zu tun, bevor er den Sinn darin sieht. Da der Canaan wie bereits erwähnt so nah am Wildtier ist, muss er besonders früh und besonders fachmännisch sozialisiert werden, damit er seine Scheu überwindet und keine Angst vor Außenreizen hat. Auch mit anderen Hunden sollte er früh vertraut gemacht werden, am besten in einer guten Hundeschule.
Pflege
Das kurze bis mittellange Fell kann leicht mit der Bürste in Ordnung gehalten werden, wenn man auf regelmäßige Pflege setzt. Beim Fellwechsel sollte die abgestorbenen Haare der dichten Unterwolle entfernt werden.
Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten
Diese Rasse ist sehr ursprünglich und hat kaum bekannte Krankheiten.
Hätten Sie's gewusst
Der Canaan Dog oder Kanaan Hund ist auch unter dem Namen Israelspitz bekannt.
DER VDH INFORMIERT
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
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Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
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