Dogo Argentino
| Widerristhöhe: | Bis zu 68 cm |
| Gewicht: | 38 - 50 kg |
| Alter: | 10 - 12 Jahre |
| Ursprungsland: | Argentinien |
| Fell: | kurz |
| früher: | Jagdhund für Großwild |
- Bewegungsdrang: mittel
- Erziehungsaufwand: mittel
- Pflegeaufwand: gering
- Zeitaufwand: mittel
- Klassifikation: FCI Gruppe 2: Pinscher und Schnauzer – Molossoide- Schweizer Sennenhunde und andere Rassen, Sektion 2.1: Molosser und doggenartige Hunde
Der Dogo Argentino geht zurück auf einen Arzt aus der argentinischen Provinz Cordoba, Dr. Antonio Norez Martinez. Dieser Hundeliebhaber züchtete 1928 einen Hund, den er argentinische Dogge nannte. Dazu verwendete er den alten Kampfhund von Cordoba, eine sehr kräftige Rasse, sowie einer Kreuzung unter anderem aus Mastin, Bulldog und Bullterrier, der zu dieser Zeit für Hundekämpfe im Einsatz war. Dr. Martinez legte bei seinen Zuchtbemühungen Wert auf eine strenge Selektion mit Wesenskontrolle. Der begeisterte Jäger setzte den daraus entstandenen Hund bei Großwildjagden ein, später entwickelte sich der Dogo Argentino zum beliebten Gesellschaftshund und unbestechlichen Wächter. 1973 wurde die Rasse als erste und einzige Argentiniens FCI-anerkannt.
Allgemeines Erscheinungsbild
Dass der Dogo Argentino zu den Molossern gehört, das sieht man dem kräftigen Burschen auch an. Er besitzt mittlere Proportionen und ist athletisch und groß gewachsen, ohne riesig zu sein. Besonders auffällig ist sein reinweißes Fell, wobei ein schwarzer Fleck am Kopf gestattet ist. Die Nase ist schwarz. Sein Kopf wirkt kräftig und schwer. Die dunkel- oder haselnussbraunen, mandelförmigen Augen werden durch Lider geschützt. Die Ohren sind seitlich hoch angesetzt, sie weisen eine dreieckige Form auf. Säbelförmig, dick und lang ist die mittelhoch angesetzte Rute.
Verhalten und Charakter
Der Dogo Argentino besitzt eine Menge guter Eigenschaften: Er gilt als freundlicher und fröhlicher Hund und ist sich immer seiner Kraft bewusst. Er ist ein unerschütterlicher, unbestechlicher Wächter und darf keinesfalls aggressiv sein. Allerdings sprechen ihm Kenner einen gewissen Hang zur Dominanz zu, die ihn immer wieder in Kämpfe um den eigenen Bezirk, besonders mit gleichgeschlechtlichen Hunden, verwickeln. Er ist mutig und wachsam, wird er richtig erzogen, kann er sich als führiger Begleiter entwickeln.
Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis
Dieser kräftige, athletische Hund möchte ausreichend Bewegung und freut sich über ausgedehnte Spaziergänge. Auch im Hundesport ist er, der auch als Diensthund Verwendung findet, sehr gut aufgehoben. Als ursprünglicher Jagdhund freut er sich über entsprechende Auslastung und Beschäftigung. Besonderes Augenmerk sollte man aber auf das Gehorsamstraining legen.
Erziehung
Da der Dogo Argentino ein Power-Paket ist, der durchaus einen starken Willen besitzt, ist eine frühzeitige konsequente Erziehung überaus notwendig. Diese sollte ohne Härte, mit Liebe und Geduld, aber auch mit Nachdruck erfolgen. Viel Hundeerfahrung ist hier sehr von Vorteil. Ist die argentinische Dogge gut erzogen, wird sie zum anpassungsfähigen und angenehmen Begleiter. Besonders wichtig ist übrigens unbedingt die richtige Sozialisierung von Welpenbeinen an. Um seine Verträglichkeit mit anderen Hunden zu gewährleisten, sind positive Kontakte, am besten in einer qualitätsvollen Welpenstunde, notwendig, die später vertieft werden sollten.
Pflege
Sehr pflegeleicht ist er, der Dogo Argentino. Das kurze Fell sollte lediglich regelmäßig mit einem weichen Pflegehandschuh behandelt und auf Parasiten hin untersuchat werden.
Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten
-
Hätten Sie's gewusst
Der Dogo Argentino bellt eigentlich recht wenig.
DER VDH INFORMIERT
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Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
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