Eurasier
- Bewegungsdrang: mittel
- Erziehungsaufwand: mittel
- Pflegeaufwand: mittel
- Zeitaufwand: mittel
- Klassifikation: FCI Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp. Sektion 5: Asiatische Spitze und verwandte Rassen
Beim Eurasier handelt es sich um eine ausgesprochen junge Rasse: 1960 wurden die ersten Exemplare durch Kreuzung von Chow-Chow und Wolfspitz hervorgebracht. Es folgte die Einkreuzung des Samojeden. Das Ergebnis war der heutige Eurasier, der seit 1973 von der F.C.I. als eigene Rasse geführt wird. Das Ziel dieser jungen Zucht war es von Anfang an, einen freundlichen Familienhund und angenehmen Begleiter zu erhalten.
Allgemeines Erscheinungsbild
Der Eurasier erinnert optisch stark an einen Spitz. Er ist mittelgroß und kräftig, hat spitze Ohren und ein mittellanges Fell mit dicker Unterwolle. Es gibt zwar auch Eurasier mit kurzem Fell, doch diese sind ausgesprochen selten. Laut Standard sind bei dieser Rasse nahezu alle Fellfarben erlaubt.
Verhalten und Charakter
Eurasier sind nicht nur äußerlich schön anzusehen, sondern bestechen auch durch einen ausgeglichen und geduldigen Charakter, der mit einem gesunden Maß an Selbstbewusstsein gewürzt ist. Außerdem bellen sie wenig und haben kaum Jagdtrieb – ein (fast) perfekter Hund. Der Eurasier hängt sehr an seiner Familie, möchte am liebsten überall dabei sein. Fremden gegenüber ist er in der Regel sehr zurückhaltend, aber keinesfalls aggressiv.
Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis
Eurasier sind bewegungsfreudig, eignen sich deshalb hervorragend für Hundesport oder als Begleiter bei Jogging- und Fahrradtouren. Im Haus zeigen sie gerne ihre gemütliche Seite.
Erziehung
Die Erziehung dieser Rasse erfordert viel Fantasie. Ständig die gleichen Befehle ausführen liegt dem Eurasier nicht. Die totale Unterordnung übrigens auch nicht. Wer diesen Hund beherrschen will, muss ihn vor allem für sich begeistern können. Langeweile und ewige Wiederholungen verderben ihm den Spaß am Training.
Pflege
Das Fell des Eurasiers muss regelmäßig gebürstet werden, sonst verfilzt es. Während des Fellwechsels wird tägliches Bürsten empfohlen. Allerdings ist dies nur als Unterstützung gedacht, denn der Eurasier hat eine natürliche Neigung, sich sauber zu halten.
Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten
Der Eurasier zeigt sich bisher noch sehr robust, typische Rassekrankheiten sind bisher nicht bekannt. Nur vereinzelt sollen Skeletterkrankungen, Schilddrüsenunterfunktion und HD vorkommen.
Hätten Sie's gewusst
Der Eurasier kann neben der fleischfarbenen auch eine blaue oder eine blau gefleckte Zunge haben, die Färbung hängt vom Chow-Chow-Anteil in seinem Stammbaum ab.
DER VDH INFORMIERT
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de
VDH-MITGLIEDSVEREINE
Eurasier-Klub e.V. Rüdiger Prenzel
Im Ostholz 26
44879 Bochum, Deutschland
Tel.: 02 34 4 62 93 06
Fax: 02 34 4 62 93 07
E-Mail: vs@eurasier-klub.de
Internet: www.eurasier-klub.de
Kynologische Zuchtgemeinschaft Eurasier e.V. Walter Vorbeck
Am Stutz 7
63864 Glattbach, Deutschland
Tel.: 0 60 21 4 64 34
Fax: 0 60 21 41 29 29
Internet: www.kzg-eurasier.de
Zuchtgemeinschaft für Eurasier e.V. Elke Schäfer
Am Butterberg 7
21385 Oldendorf-Wetzen, Deutschland
Tel.: 0 41 32 81 93
Fax: 0 41 32 93 35 48
E-Mail: info@eurasier-online.de
Internet: www.eurasier-online.de









