Siberian Husky
- Bewegungsdrang: hoch
- Erziehungsaufwand: hoch
- Pflegeaufwand: hoch
- Zeitaufwand: hoch
- Klassifikation: FCI Gruppe 5: Spitze und Hunde vom Urtyp, Sektion 1: Nordische Schlittenhunde
Die ursprüngliche Heimat des Siberian Husky ist das nördliche Sibirien, daher auch der Name der Rasse. Wie alt diese Rasse wirklich ist, kann niemand sagen: Den Überlieferungen zufolge begleiten Huskys die Nomadenvölker Sibiriens schon seit Jahrtausenden. Die offizielle Zucht der Rasse wurde 1910 in Alaska begonnen, weshalb auch die USA häufig als Ursprungsland des Huskys gelten.
Allgemeines Erscheinungsbild
Der Siberian Husky ist kräftig und kompakt, doch bei einer Schulterhöhe von durchschnittlich 55 cm und einem Gewicht von bis zu 28 kg kein Riese. Sein dichtes Haarkleid kann von Reinweiß über Rot bis Schwarz alle Farbtöne und Zeichnungen aufweisen. Seine Gangart ist ausgesprochen fließend und scheinbar mühelos und leichtfüßig. Ein weiteres typisches Merkmal dieser Rasse: Die Augen sind häufig blau oder marmoriert.
Verhalten und Charakter
Huskys sind zu 80 Prozent die idealen Familienhunde: Sie kommen bestens mit Katzen und Kindern klar, kläffen nicht herum, freuen sich über jeden Besuch und tun alles, um sich beim Menschen einzuschmeicheln. Außerdem spielen sie gerne und sind verschmust. Die anderen 20 Prozent setzen sich zusammen aus Eigenwille, Sturheit und Arroganz. Eine Mischung, die Husky-Besitzer regelmäßig verzweifeln lässt.
Beschäftigungs- und Bewegungsbedürfnis
Lauffreude heißt nicht, dass jeder Husky vor einen Schlitten gespannt werden muss. Es gibt auch unter den Schlittenhunden gemütliche Typen, die nicht unbedingt mit zusätzlichem Gewicht im Rücken rumrasen wollen. Aber auch die brauchen mehrere Stunden Auslauf pro Tag und wollen zusätzlich auch noch auf Gehorsam trainiert werden.
Erziehung
Die Erziehung der Huskys ist problematisch. Ihre Jagdleidenschaft ist meist kaum zu bremsen. Auch mit dem Gehorsam hapert es bisweilen, denn mit absoluter Unterordnung haben sie nichts am Hut. Mit diesem Eigenwillen können sie sich oder andere schnell in Gefahr bringen. Beim Husky bedarf es eines Menschen, der sich mit dieser Rasse auskennt und seinen Hund von Anfang an gut im Griff hat.
Pflege
Das dicke, zweischichtige Fell sollte regelmäßig gebürstet werden, da es sonst verfilzt.
Krankheitsanfälligkeit / Häufige Krankheiten
Rassetypische Erkrankungen gibt es bei dieser Rasse nicht, vereinzelt können aber HD und Zinkmangel auftreten. Nicht wirklich überraschend: Huskys vertragen Hitze nicht besonders gut.
Hätten Sie's gewusst
Der Husky kann sich komplett einschneien lassen und die Nacht unter der Schneedecke verbringen. Sein zweilagiges Fell schützt ihn vor der Kälte, und die buschige Rute, unter die er seine Nase steckt, dient als Luftfilter und -wärmer.
DER VDH INFORMIERT
Hier erhalten Sie weitere Informationen zu einzelnen Hunderassen sowie Adressen von eingetragenen VDH-Züchtern.
Verband für das Deutsche Hundewesen (VDH)
Geschäftsstelle
Westfalendamm 174
44141 Dortmund
Deutschland
Tel.: 02 31 56 50 00
Fax: 02 31 59 24 40
E-Mail: info@vdh.de
Internet: www.vdh.de
VDH-MITGLIEDSVEREINE
Deutscher Club für Nordische Hunde e.V. Sabine Betz
Hauptstr. 16
91456 Stübach, Deutschland
Tel.: (0 91 61) 8 82 49 32
Fax: (0 91 61) 8 82 49 33
E-Mail: geschaeftsstelle@dcnh.de
Internet: www.dcnh.de
Siberian Husky Club Deutschland e.V. Angelika Dietrich
Alslebener Str. 8
06425 Plötzkau, Deutschland
Tel.: 03 46 92 3 87 27
E-Mail: info@huskyclub.de
Internet: www.huskyclub.de
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